Elterninterviews zur Schulwahl

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Hallo, unser Sohn ist in der fünften Klasse, das heißt, wir standen vor ungefähr einem Jahr vor der Qual der Wahl, welche Schule in Darmstadt es denn werden soll. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, wir hatten uns mehrere Schulen auch angeschaut gehabt und müssen jetzt so sagen, nach dem Jahr jetzt ungefähr, dass es wirklich die richtige Wahl war für das LGG. Was gefällt uns, was ist positiv an der Schule? Es ist die Größe der Schule, es ist, dass es ein sehr familiärer Umgang miteinander ist, dass die Lehrkräfte, so wie wir sie kennengelernt haben in dem Jahr, jetzt sehr engagiert sind, auch, dass viel gemacht wird mit den Schülern. Sie waren jetzt schon irgendwie im Theater, bei Buchvorstellungen oder auch im Fußballstadion. Das finden wir sehr positiv, als dass sich da wirklich um die Schüler auch gekümmert wird, dass auch ein entsprechendes Angebot gemacht wird für die Schüler. Und wir müssen jetzt nach einem Jahr sagen, dass wir wirklich sehr zufrieden sind. Wir sind sehr zufrieden mit der Wahl der Schule, genauso wie auch unser Sohn sehr zufrieden mit der Wahl der Schule ist bisher.

Ich bin der Vater von einer Tochter, die jetzt in der 9. Klasse ist. Vor vier Jahren haben wir auch diesen Marathon gemacht. Wir haben fast jeden Tag der offenen Tür besucht. Wir waren in der Bernhard-Adelung-Schule, da ging es um die Frage Gesamtschule, dann geht es um die Frage Sprachen. Wir waren total unschlüssig und meine Frau hatte eine andere Vorstellung, wie ich sie zum Beispiel hatte. Unsere Tochter hatte wieder eine andere Vorstellung. Letztendlich ist die Entscheidung gefallen dadurch, weil von der Klasse fünf oder sechs oder sieben Klassenkameradinnen von der Schillerschule praktisch alle zum LGG gegangen sind. Und das hat uns letztendlich die Entscheidung abgenommen, weil wir halt auch überlegt haben, es ist schön, wenn sie ein Stück in der Klassengemeinschaft eben mitnimmt. Was inzwischen jetzt in der 9. ist, dass diese Klassengemeinschaft von damals völlig aufgelöst ist. Dass es ganz neue Gruppierungen gibt. Meine Tochter ist gerne hier. Ich habe sie gestern Abend nochmal gefragt. Und da sagt sie, also sie geht gerne hier hin. Sie geht auch gerne zu der Ersatzschule, die jetzt in der Baustelle eben etabliert worden ist. Sie ist in der Schülerzeitung, schreibt Artikel. Also sie fühlt sich hier sehr wohl und letztendlich ist das die richtige Entscheidung für unsere Tochter gewesen.

Ja, ich bin auch Mutter am LGG. Mein Sohn ist in der fünften Klasse jetzt und wir haben uns letztes Jahr auch das nicht leicht gemacht eine Schule zu finden. Warum wir uns für das LGG schlussendlich entschieden haben, hatte mehrere Gründe. Das eine, dass das soziale Miteinander uns hier sehr, sehr gut gefallen hat. Wir haben uns alle sofort wohlgefühlt am Tag der offenen Schule, auch an der Schule sofort wohlgefühlt. Das ging uns allen so, obwohl wir gedacht haben, na, muss es jetzt Latein sein als erste Sprache? Das war jetzt nicht unser Antrieb erst. Und dann waren wir so begeistert. Und ich muss sagen, das hat sich auch voll bestätigt. Das ist eine kleine Schule. Es ist ein sehr engagiertes Kollegium. Es wird immer sofort reagiert, wenn irgendwas in der Klassengemeinschaft zu klären ist, sodass hier immer ein gutes Miteinander ist und jedes Kind im Blick ist. Das begeistert uns total. Und bei Latein haben wir natürlich gedacht, uiuiui, Latein, erste Fremdsprache. Wir haben es gewagt, weil auch Englisch angeboten wird, ja, schon von der 5 an. Und ich muss sagen, das ist voll aufgegangen. Es macht meinem Sohn großen Spaß. Und das funktioniert total gut. Ich kann jeden nur ermutigen. Das ist ein tolles Fach, wenn man es sich traut. Und was war noch wichtig? Ach so, mein Sohn ist als Einziger aus seiner Schule damals hierhergegangen. Und wir haben gedacht, na, das wird spannend. Und er hat sofort in der ersten Woche Freunde gefunden. Ist hier total eingebunden. Geht total gern an die Schule. Und auch der lange Weg aus Eberstadt, den wir am Anfang ein bisschen als Eltern so ein bisschen lang fanden, ist überhaupt kein Problem mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln über die große Stadt. Also es ist ganz einfach. Es ist einfach zu machen. Das war nach einer Woche auch in petto. Also wir können das LGG empfehlen und sind sehr froh, dass wir uns für diese Schule entschieden haben.

Hallo, mein Name ist Carmen. Ich habe einen Sohn in der zehnten Klasse. Der kommt jetzt bald in die Oberstufe hier am LGG. Und wir haben uns damals aus ganz pragmatischen Gründen für die Schule entschieden. Wir haben geguckt, die ist in Laufweite von zu Hause. Da kann man jederzeit gut hinkommen. Sein bester Freund war schon an der Schule und war zufrieden. Das hat uns ausgereicht. Und am Tag der offenen Tür oder am Vorstellungstag der Schule haben wir festgestellt, mensch, die Lehrkräfte, die gehen alle toll miteinander um. Die haben einen sozialen Umgang. Die sind lustig. Die machen Scherze. Und auch die Schülerinnen und Schüler, die sich vorgestellt haben, haben einen guten Eindruck auf uns gemacht. Ja, jetzt ist das Kind in der zehnten Klasse. Wir haben keine Nachteile bemerkt dadurch, dass er jetzt mit Latein angefangen hat und nicht mit Englisch. Auch weil Englisch auch ab der fünften Klasse in einem guten Umfang, wo er von Anfang an unterrichtet wird. Er hat sich jetzt in der neunten Klasse noch mal für Französisch entschieden und hat festgestellt, dass seine Lateinkenntnisse dafür ganz praktisch sind, dass ihm das leichter fällt. Also wir haben keine Sorgen oder auch nicht feststellen können, dass er in neuen Sprachen hinterherhinkt, weil wir uns jetzt für diese Schule entschieden haben. Wir hatten in der Zeit ein Vakuum, was die Schulleitung anging. Und das hat sich jetzt zum Glück geklärt. Und da muss ich sagen, haben wir das Gefühl, großes Glück gehabt zu haben. Die neue Schulleitung ist wirklich toll. Die Lehrkräfte sind nach wie vor super engagiert. Wir hatten ein paar Schwierigkeiten mit der Klasse. Das wurde sofort immer angegangen. Da waren alle beteiligt, haben sich ausgetauscht. Es gibt hier wenig Einzelkämpfer-Mentalität. Das hat uns immer gut gefallen. Und was ich auch schön fand, die Kinder hatten, mein Sohn hatte das Glück, in einer Klasse zu sein mit zwei Klassenleitungen. Das heißt, von der fünften bis zur achten Klasse gab es einen Lehrer und eine Lehrerin. Und die haben sich miteinander ausgetauscht. Und das war für ihn genau das Richtige. Also wir haben uns damals für das LGG entschieden und würden es heute jederzeit wieder tun.

Ja, hallo. Ich habe zwei Söhne auf dem LGG. Der eine ist jetzt in der achten, der andere in der zehnten. Warum haben wir uns für das LGG damals entschieden? Ein Grund war die Größe der Schule. Uns hat es gefallen, dass es hier sehr überschaubar ist. Ein kleines Kollegium, wo sich jeder kennt und wo auch die Schüler von den Lehrern gekannt werden. Und unsere Söhne hatten sich damals bei den Tag der offenen Türen gerade die Sprachen angeschaut, haben da bei den verschiedenen Schulen die Unterrichte mitgemacht. Und beiden hat eigentlich Latein am besten gefallen. Und deswegen haben wir uns dann damals für das LGG entschieden. Und dass es G9 ist, war zu der damaligen Zeit auch noch nicht bei allen Schulen so üblich. Von daher war das für uns auch mit ein Entscheidungsgrund.

Ja, ich freue mich, in einer ganz besonderen Situation zu sprechen. Ich war selber hier auf dem LGG und bin jetzt ganz glücklich, dass meine Tochter hier auch sein darf. Also von daher kann ich aus zwei Perspektiven berichten. Und selbstverständlich möchte ich auch das LGG sehr empfehlen aus verschiedensten Gründen. Ich fange aber nochmal an aus der, aus der Situation, in der Sie sich wahrscheinlich jetzt alle befinden, als Eltern von Kindern, die den nächsten Schritt in eine neue Schule wagen, den wir natürlich auch alle irgendwo mal machen mussten. Da fragt man sich natürlich auch, was an Kompetenzen möchten wir unseren Kindern mitgeben? Was macht sie zukunftssicher? Ist es das Wissen, was vielleicht im nächsten Jahr schon überholt sein kann in unserer schnelllebigen Zeit? Oder ist es die Sprache, die das Kind auf jeden Fall im internationalen Kontext sicher machen soll? Ist es, sind es die Aspekte, die einfach uns jetzt bewegen? Oder sind es tiefgreifendere Aspekte, die eben für mich halt eine ganz große Qualität am LGG sind, eben bedingt durch die alten Sprachen? Das trifft es eigentlich gar nicht so, weil ich finde Latein und Altgriechisch bietet ein unglaubliches Potenzial, unsere Gegenwart zu verstehen. Es ist eine wahnsinnig interdisziplinäre Sprache, ist eigentlich viel mehr, bietet eine extreme Lernkompetenz, also gerade in Bezug auf die ersten paar Jahre, wo ein Kind sehr analytisches Arbeiten lernen muss, strukturiertes Arbeiten, auch sich natürlich durchbeißen muss. Es ist ganz klar auch ein Lernfach. Und ich finde danach, wenn man diese Grundlagen sich erarbeitet hat und anfängt, philosophische Texte zu lesen, wie den Ursprung unserer Demokratie zu verstehen. Also das hat mir einfach so viel mitgegeben in meinem Leben und mich extrem geprägt, auch wenn ich heute mit Sicherheit nicht besonders schnell und gut in lateinischen Text übersetzen könnte, weil ich jetzt das natürlich nicht als Schwerpunkt habe in meinem Leben. Aber ich finde, das ist eine Prägung, eine Menschprägung, die extrem wertvoll ist und weit darüber hinausgeht, einfach von der Sprache zu reden. Habe ich jetzt die Wahl zwischen Englisch, Französisch oder Latein? Das ist einfach meines Erachtens ein viel umfänglicher Ansatz. Und ich möchte in dem Zusammenhang auch noch sagen, ich habe selber 13 Jahre im Ausland gelebt und davon fünf Jahre im französisch und englischsprachigen Ausland. Ich muss sagen, ich bin absolut nicht sprachbegabt. Ich war in der Schule, waren diese sprachlichen Fächer für mich nicht einfach, vor allen Dingen in Bezug auf das Denken, sich einlassen auf diese Sprachstrukturen. Und ich hatte nie Probleme im Ausland. Also damit möchte ich einfach viel auch ermutigen, darüber nachzudenken, dass diese unglaubliche Lernfähigkeit, Lernbereitschaft in den jungen Jahren eines Menschen, die leider Gottes ja dann irgendwie nachlässt oder zumindest wird alles aufwendiger, mühsamer, die ist extrem gut geeignet, um sich mit so einem komplexen Fach auseinanderzusetzen und dem Gehirn und der Geistesentwicklung eine unglaubliche Chance zu geben. Und ich glaube, wenn man es geschafft hat, dann ist man auch, hat man die Sicherheit, sich in alles einzuarbeiten, dann finde ich, dann sind alle anderen Aufgaben, die sich im Leben stellen, meisterbar. Also von daher, ich möchte Ihnen so die Motivation mitgeben, anders das Fach mal zu betrachten und vielleicht auch so ein bisschen die Angst davor nehmen, dass es eine verschwendete Zeit ist, nur weil wir die Sprache heutzutage so nicht mehr sprechen. Sie hat eine unglaubliche Auswirkung auf unser Leben. Und das LGG als solches möchte ich einfach sagen, das möchte ich einfach noch, kann ich nur sehr empfehlen. Ich finde es eine kleine, überschaubare Schule mit sympathischen Lehrern. Natürlich kann man mit dem einen oder anderen besser reden. Das ist ja klar, das sind Persönlichkeitsunterschiede. Aber ich habe immer die Möglichkeit gehabt, sowohl als Schülerin als auch als Mutter jetzt, wenn ich das Gespräch suchte, ein Ohr zu finden. Und ich fühle mich hier schon verstanden. Und als Eltern jetzt, habe ich sehr viele Möglichkeiten, sich zu engagieren. Und ich habe den Eindruck, es ist auch sehr gewünscht in Bezug auf Schulentwicklung, in Bezug auf fachliche Ausrichtung, in Bezug auf AGs. Also man kann wirklich, wenn man möchte, da auch sich sehr engagieren. Also ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Wahl der Schule Ihres Kindes und hoffe, dass Sie einfach auch es wagen, hier in die Schule zu kommen und sich selber ein Bild zu machen. Ich glaube, das ist sehr wertvoll. Danke.