Am Donnerstag, den 25.09.2025 hatten Lukas Dimitrov, David Fehrenbacher und Anika Hess – drei unserer Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q3 – die einzigartige Möglichkeit, an einem Workshop des von der EU geförderten MC4DD (Macrocycles for Drug Discovery) Programms teilzunehmen. Veranstaltungsort war das Merck-TU Darmstadt-Juniorlabor an der Lichtwiese in Darmstadt. Übergeordnetes Thema der Veranstaltung war „Medikamente, die die Welt veränderten“.
Zum Tageseinstieg gab es eine kurze allgemeine Vorstellung zum Programm an sich und dessen Zielen/Grundlagen. Anschließend konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines aus einer Vielzahl an Medikamenten mit verschiedensten Anwendungsbereichen aussuchen – z. B. Paracetamol als Schmerzmittel oder Paclitaxel als innovative Krebs-Therapie. Nachdem sich alle für eines der spannenden Themen entschieden hatten, fanden sich – abhängig von den Interessen – Gruppen mit je zwei bis vier Mitgliedern zusammen, die anschließend zu ihrem Medikament recherchiert haben.



Da die Veranstaltung von internationalen Doktorandinnen und Doktoranden geleitet wurde und man zu vielen Medikamenten vorwiegend fremdsprachige Fachartikel findet, fand der gesamte Workshop inklusive der Recherche auf Englisch statt. Ziel war es, insbesondere über die Pharmakodynamik (den Wirkmechanismus) der Substanzen etwas herauszufinden und daraus ein möglichst wissenschaftliches Plakat zu erstellen. Diese Aufgabe hat auch den gesamten Vormittag in Anspruch genommen, da neben dem fachlichen Austausch auch die Verifizierung vertrauenswürdiger Quellen Teil der Arbeit war.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen, bei dem ebenfalls viele interessante Geschichten zu diversen Studiengängen wie Pharmazie, Chemie, Biochemie uvm. erzählt wurden, gab es nochmal die Chance, die Vorträge zu finalisieren, bevor es zu einem abschließenden Gallery Walk kam, um alle Ergebnisse vorzustellen. Dabei traten alle Gruppen in einen regen Austausch, um ihre tiefgreifenden und detaillierten Ausarbeitungen zu vergleichen. Um zu einem runden Ende zu gelangen, gab es im Anschluss noch die Möglichkeit einer offenen Gesprächsrunde bei Kaffee und Kuchen, die menschlich wie fachlich eine weitere Bereicherung darstellte.
Insgesamt also ein in jeglicher Hinsicht gelungener Exkurs, der neben den spannenden fachlichen Inhalten auch noch eine kleine Heranführung an wissenschaftliche Recherche sowie den alltäglichen Gebrauch der englischen Sprache darstellte!
David Fehrenbacher




