„Lernen wir Träumen! Dann finden wir vielleicht die Wahrheit, aber hüten wir uns, unsere Träume zu veröffentlichen, ehe sie durch den wachen Verstand geprüft worden waren.“
August Kekulé (*1829 in Darmstadt, †1896 in Bonn), ehemaliger Schüler des LGG, deutscher Chemiker und Naturwissenschaftler, der die Grundlagen für die moderne Strukturtheorie der organischen Chemie legte.

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Der Chemieunterricht beginnt an unserer Schule in der Klassenstufe 8 und ist durchgängig verpflichtend bis zum Abschluss der Einführungsphase. Somit ist die Chemie die „letzte“ Naturwissenschaft, die den Lernenden in ihrer Stundentafel begegnet. Die Gründe liegen einerseits in den etwas komplexeren theoretischen Inhalten, andererseits erfordert der Umgang mit Chemikalien eine gewisse Reife sowie eine verantwortungsbewusste Vorgehensweise.
Nichtsdestotrotz besteht für die Lernenden bereits in der Unterstufe (Klasse 5 und 6) das Angebot, an der Naturphänomene-AG teilzunehmen. In dieser Arbeitsgemeinschaft werden Aspekte aller drei Naturwissenschaften – Biologie, Chemie, Physik – beleuchtet und bereits wichtige methodische Fertigkeiten wie das Experimentieren und Protokollieren geübt.

Im Anfangsunterricht der Jahrgangsstufe 8 findet ein phänomenologischer, praxisorientierter Einstieg in das Fach statt. Besonders intensiv wird dies durch eine Kooperation mit dem Fach Physik möglich. Der Klassenverband wird dabei für eine Doppelstunde pro Woche in zwei Hälften aufgeteilt. Jede Hälfte hat in diesen Stunden im wöchentlichen Wechsel Physik- bzw. Chemieunterricht. Durch die verkleinerte Gruppengröße können die Lernenden besonders viel selbst experimentieren und dabei individuell durch die Lehrkräfte betreut werden. Zusätzlich zu diesem Experimentalunterricht findet in beiden Fächern jeweils eine Einzelstunde pro Woche im ganzen Klassenverband statt, die v. a. der Theorie vorbehalten ist.

Der Chemieunterricht soll neben dem Erlernen fachwissenschaftlicher Grundlagen und Methoden aufzeigen, dass wir tagtäglich mit Chemie in Berührung kommen, dass wir selbst letztendlich aus „Chemie“ bestehen und überall von „Chemie“ umgeben sind.
Ganz in diesem Sinne wird als weitere Besonderheit an unserer Schule zusätzlich zum regulären Chemieunterricht in der Einführungsphase der sogenannte „Siliciumkurs“ als naturwissenschaftliches Wahlfach angeboten. Es handelt sich auch hierbei um eine Kooperation der Fächer Chemie und Physik, wobei fächerübergreifend und praxisorientiert die Besonderheiten des technisch bedeutsamen Elements Silicium (z. B. Verwendung in Solarzellen, Mikrochips, Halbleitertechnik …) erarbeitet werden. Der Unterricht umfasst zwei Wochenstunden und wird im wöchentlichen Wechsel durch eine Chemie- bzw. Physik-Lehrkraft betreut.

In der Qualifikationsphase schließlich bieten wir regelmäßig sowohl einen Leistungskurs als auch mindestens einen Grundkurs Chemie an.

Über den regulären Unterricht hinaus finden in der 9. Klasse, sowie in der Qualifikationsphase (Q3) Exkursionen in das Merck-TU Darmstadt-Juniorlabor statt. Auch unterstützen die Lehrkräfte interessierte Lernende bei der Teilnahme an Wettbewerben (Link zu Projekte und weitere Angebote).

Am Ende ihrer gymnasialen Laufbahn werden die Lernenden in der Lage sein, gesellschaftliche Diskussionen über chemische Sachverhalte zu verfolgen und kritisch zu beurteilen.